Gemeinde St. Marien Dresden-Cotta
der Röm.-kath. Pfarrei Selige Märtyrer vom Münchner Platz

Jahresmotto 2021 für St. Marien und Pfarrei Selige Märtyrer vom Münchner Platz:

Gottes frohe Botschaft zu den Menschen tragen

-so lautet die dritte Zwischenüberschrift des biblisch begründeten Auftrags unserer am 1. Juni 2020 gegründeten Pfarrei mit vier Ortsgemeinden und vielen kirchlichen Orten.

Nachdem wir uns im Jahr 2019 darauf einlassen durften, von dem drei-einen Gott getragen zu sein (Jahresmotto 2019), und uns mit dem Jahresmotto im Jahr 2020 (Licht sein) der Frage zugewendet haben, was die Zusage bedeutet, Licht und Salz für die Welt zu sein, erwartet uns im Jahr 2021 eine weitere Herausforderung:

Da ist er nun, der Auftrag Gottes an uns!

Wir, die wir getragen sind durch Gott und seine Liebe zu uns, die wir Licht und Salz für die Welt sind, sind beauftragt, seine frohe Botschaft zu den Menschen zu bringen! Die frohe Botschaft von Gott, meine frohe Botschaft von Gott, das, was ich von Gott verstanden und begriffen habe, darf und soll ich zu den Menschen bringen, weiter erzählen.

Trauen wir uns? Trauen wir uns!

Wie kann das nun gehen, die frohe Botschaft zu verkünden?

Ist das Geschenk – schön verpackt mit buntem Papier und Schleife – ein passendes Bild dafür? Nicht, wenn wir meinen, unsere Botschaft so verpacken zu dürfen, dass sie hinter Papier und Schleifen bis zur Unkenntlichkeit versteckt ist.

Vielmehr darf unsere frohe Botschaft die Verpackung sein, in der die Gnade Gottes, seine bedingungslose Liebe zu uns allen, zum Vorschein kommt.

Und dann ist es so wie mit allen Geschenken:

Ein Geschenk darf vom Beschenkten zurückgewiesen werden, es darf unbeachtet in die Ecke gestellt werden, es darf ausgepackt und vergessen werden, darf anders verstanden und genutzt werden als der Schenker es beabsichtigt hat. Vielleicht wird es erst Jahre später gewürdigt werden. Gott ist da geduldig. Wir dürfen es auch sein.

Dennoch: Der Schenkende sollte sich Gedanken machen, was er verschenkt. Das Geschenk sollte zu ihm, dem Schenkenden, und zum Beschenkten passen. Das setzt voraus, dass ich mir selber klarmache, welche frohe Botschaft für mich gerade klar oder auch wichtig geworden ist. Authentisch sein wird das häufig genannt.

Und für den anderen sollte die Botschaft auch passen. Deshalb muss ich mir auch Gedanken über mein Gegenüber machen. Was ist das für ein Mensch? Wo steht oder geht er gerade? Vielleicht sollte ich erst mal ein paar Schritte mit ihm gehen, bevor ich ihm mein Geschenk präsentiere.

Es gibt viel zu tun! Einzeln und gemeinsam!

Viel Freude beim Verschenken der Liebe Gottes!

Text: Maria Seitz     

 

 

Jahresmotto 2020 für St. Marien und die VG Dresden Süd-West:

Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt

Licht sein

So lautet die zweite Zwischenüberschrift des biblisch begründeten Auftrags unserer Verantwortungsgemeinschaft, die am 1. Juni 2020 zu einer Pfarrei mit vier Ortsgemeinden und vielen kirchlichen Orten wird. Nachdem wir uns im Jahr 2019 darauf einlassen durften, von dem drei-einen Gott getragen zu sein (Jahresmotto 2019), wenden wir uns mit dem Jahresmotto im Jahr 2020 dem zweiten Teil des biblisch begründeten Auftrags zu:

„Wir sind Licht für die Welt“

Was bedeutet „Licht sein“?

Sind wir „Licht“ – für die Welt? Was können oder müssen wir dafür tun? Wie können oder müssen wir dafür sein? Was sollten wir besser vermeiden?

Der Text des biblisch begründeten Auftrags (vgl. Rückseite) mag uns helfen, weiterführende Fragen zu stellen und hilfreiche Antworten zu finden, genauso wie die dem biblisch begründeten Auftrag zu Grunde liegende Bibelstelle:

Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Mt 5, 13-16

 Seien Sie wiederum ein Jahr lang eingeladen, für sich, in der Familie, mit Freunden, im Gottesdienst, in den Gruppen der Gemeinde, bei den Treffen der Verantwortungsgemeinschaft/Pfarrei, in dunklen Stunden, aber auch an hellen Tagen dem „Licht sein“ auf die Spur zu kommen!

Und Gott, durch den wir getragen sind, wird uns durch unsere Dunkelheiten hindurch ins Licht führen und Licht sein lassen!

Machen wir uns auf und seien wir Licht, denn Gott ist da!

Text: Maria Seitz


Ausschnitt aus unserem biblisch begründeten Auftrag vom September 2018:

Licht sein

Der Auferstandene ist das Licht der Welt – mit ihm kommt das Licht in die Welt durch alle Dunkelheit hindurch. Sein Wille für uns ist, dass wir durch Ihn Licht sind; wir dürfen uns am Leben mit Gott und an SEINER Liebe zu uns erfreuen. Die Beziehung mit Gott, die wir stets lebendig halten, führt dazu, dass wir als Gemeinschaft und als Einzelne in unserem Alltag Freude und Liebe ausstrahlen. Die Zusage „Ihr seid das Licht der Welt“(vgl. Mt 5, 13 ff) verstehen wir dabei auch als Auftrag, immer mehr Licht zu werden, das unsere Umwelt erhellt, erwärmt, Leben und Hoffnung bringt, Neugierde weckt und anzieht.

- So gestalten wir das Leben und die Aktivitäten unserer Pfarrei und Gemeinden so, dass sie unseren Glauben und die Gemeinschaft unter uns stärken und uns Kraft geben, um Hoffnungsträger und Licht im gesellschaftlichen Leben sein zu können.

- Wir bekennen in verschiedenen Gottesdienstformen unseren Glauben und lassen uns von Gott beschenken. 

- Wir sind offen und einladend für alle Menschen, besonders jene, die auf der Suche sind.