Gemeinde St. Marien Dresden-Cotta
der Röm.-kath. Pfarrei Selige Märtyrer vom Münchner Platz

OFFENER BRIEF
Liebe Mitglieder unserer VG-Gemeinden,

wir, die Kirchenräte der 4 noch bis 31.05.2020 eigenständigen Pfarreien unserer VG, hatten geplant, Sie im Anschluss an die Gemeindegottesdienste über einige Aktivitäten und Probleme zu informieren und mit Ihnen dazu ins Gespräch zu kommen. Leider ist dies so wie angedacht aufgrund der auch weiterhin durch die Pandemie notwendigen Beschränkungen, die auch die Durchführung regulärer Gottesdienste verhindern, nicht möglich. Daher müssen wir diesen Weg der Information über die Internetseiten der Pfarreien wählen.

Seit 2015 bemühen sich die Kirchenräte der VG um eine Korrektur der Finanzmittelkürzungen des Bistums an die Pfarreien, welche neben den Einschnitten in notwendige Maßnahmen und sinnvolle Aktivitäten auch Probleme bei der Besetzung der Pfarrsekretariatsstelle in St. Paulus zur Folge hatte. Außerdem standen weitere Themen auf unserer Agenda. Es fanden über die Jahre mehrere Gespräche mit Vertretern des Bischöflichen Ordinariats sowie auch ein Gespräch mit dem Vermögensverwaltungsrat (Herbst 2018) statt. All diese Gespräche führten leider nicht zu den von uns erhofften einvernehmlichen Lösungen. Im Herbst 2019 sahen wir die Situation als so festgefahren an, dass wir uns veranlasst sahen, unseren Bischof um einen Gesprächstermin zu bitten (Brief vom 15.10.2019). Wir hofften, dass wir dem Bischof unsere Sicht der Dinge ausführlich darlegen und sein Verständnis und seine Unterstützung erlangen könnten.

Außer einer kurzen Eingangsbestätigung vom 21.10.2019 erhielten wir vom Bischof leider keine persönliche Antwort. Stattdessen bekamen wir von der Finanzabteilung des Bistums eine Antwort (Brief vom 19.02.2020), in der die altbekannten Argumente der Bistumsleitung wiederholt wurden.

Wir hatten hohe Erwartungen in ein Gespräch mit dem Bischof gesetzt und waren daher maßlos enttäuscht. Gleichzeitig waren wir uns aber einig, dass wir dies so nicht akzeptieren wollten und konnten, dazu geht es um zu viel für unsere Gemeinden. Wir haben daraufhin einen neuen Brief an den Bischof verfasst, in dem wir die wesentlichsten Argumente von uns, die wir eigentlich im Gespräch mit ihm vortragen wollten, aufgeführt haben und nochmals eindringlich um ein Gespräch mit ihm gebeten. Dieser Brief vom 10.04.2020 wurde an den Bischof mit dem Hinweis auf eine Bekanntgabe in den Gemeinden („offener Brief“) verschickt und ist ab 29.04.2020 18:00 Uhr unter folgendem Link nachlesbar:



Wir hoffen immer noch auf ein Gespräch mit unserem Bischof im Sinne einer wirklichen Synodalität und werden Sie informieren, sobald Neues zu vermelden ist.